Gold Coast Campus
Mein Uni Alltag – Gold Coast Campus
Ich muss sagen, ich habe mich sehr schnell an das Campusleben der Griffith University (Gold Coast Campus) gewöhnt. Dadurch, dass mir der grüne, offene Campus und die lockere, internationale Atmosphäre von Anfang an sehr gut gefallen haben, fiel es mir leicht auch die Universität zu mögen.
Als Vollzeitstudent hat man normalerweise 4 Kurse pro Semester – teilweise mit, teilweise ohne Tutorium. Beim Zusammenstellen meines Stundenplanes hatte ich in diesem Semester viel Glück, denn ich konnte immer die Kurse am Morgen belegen und mir auch immer den Freitag freihalten, so wie ich mir das vorgestellt hatte.
Meistens gehe ich morgens gegen 8:45 Uhr in die Uni, meine Kurse fangen an drei Tagen die Woche um 9 Uhr an. Nach 2 beziehungsweise 3 Stunden Kurs ist es das dann auch schon wieder vorbei und ich bin gegen Mittag wieder zuhause, wo ich mir etwas zu Essen kochen kann (wesentlich günstiger als etwas auf dem Campus zu kaufen). Nur einmal die Woche habe ich in diesem Semester später an und das Tutorium konnte ich auch nicht direkt an den Kurs anknüpfen, weshalb mein Donnerstag immer von 10 bis 15 Uhr dauert.
Der Campus bietet viele Cafés, in denen man sich in den freien Stunden eine Stärkung holen und entspannen kann. Außerdem gibt es einen Bücherladen, eine Post, einen Friseur, ein Reisebüro und noch weitere kleine Läden und Büros, wie beispielsweise eine Bankfiliale, die man in den Freistunden aufsuchen kann. Auch die Bibliothek ist für Freistunden gut, denn hier gibt es nicht nur Computer und bequeme Sitzmöglichkeiten, sondern auch die aktuellen Zeitungen und Zeitschriften, eine Spielekonsole und auch einen Fernseher. Wenn man sich körperlich betätigen will, kann man unter anderem Tennis, Basketball, Fußball, oder Volleyball spielen. Komischerweise sind die Sportplätze meistens nicht belegt und es gibt sogar Duschen auf dem Campus. Außerdem kann man einem Verein oder einer Association beitreten, die man in den Freistunden aufsuchen kann. So bin ich Mitglied der Business School Association – immer wenn dieser Club etwas auf dem Campus anbietet, wie beispielsweise Grillen oder einfach nur ein nettes Treffen der Mitglieder, und ich Zeit habe, bin ich dabei. Meistens verbringe ich meine Freistunden aber in einem der Computerräume, die teilweise 24 Stunden geöffnet haben. Hier kann ich meine Emails checken oder ein wenig für den darauffolgenden Kurs recherchieren. Der Nachteil: vor allem in den Tagen, in denen viele Hausarbeiten anstehen, findet man oftmals keinen Computer.
Man kann sich den Alltag an der Uni gestalten wie man möchte – durch die vielen Angebote und Möglichkeiten ist hier für jeden etwas dabei. Selbst wenn man mehrere Stunden todschlagen muss, weil man nichts zu lernen hat und auf den Beginn eines Kurses wartet, so findet man doch immer etwas zu tun – und wenn man sich einfach nur mit Freunden trifft oder sich auf eine der vielen Bänke setzt und liest, entspannt oder sich sonnt.

Ankunft in Australien
Alltag an der Uni

